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Nachdem die WBG Meißen vor 2 Jahren eine sehr interessante Wanderung unter Leitung von Günther Rühle in Spaar durchgeführt hatte, sollten jetzt im Zusammenhang mit 400 Jahre Terrassenweinbau in Sachsen die linkselbischen Täler erwandert werden. Alles war natürlich an einem Nachmittag bei diesen Temperaturen nicht zu schaffen, so dass die Einzellage „Merbitzer Bauernberge“ zu einem späteren Zeitpunkt erkundet werden muss.
Erste Station mit Pause zur Verkostung des Müller Thurgau der Einzellage Cossebaude vom Jahrgang 2003 war auf der Herrenkuppe (211 m ü.N.) am Bismarkturm, welcher vor 92 Jahren eingeweiht wurde - bei dieser herrlichen Aussicht nach Radebeul, Dresden und bis zur Sächsischen Schweiz, schmeckte der Müller Thurgau trotz der Hitze hervorragend. |
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Weiter ging es dann zur Liebenecke (223 m ü.N.), einer ehemaligen sehr bekannten und beliebten Ausflugsgaststätte der Dresdner Bevölkerung. Hier wurden wir von den Besitzern, der Fam. Wlocka, herzlich begrüßt. Herr Trapp hatte einen kleinen Imbiss mit Fettbemmchen, Leberwurstschnittchen und Käse vorbereitet. Bei einer wiederum wunderschönen Aussicht über das Elbtal im Schatten großer Bäume war die Pause mit 2004´er Müller Thurgau, 2003´er Weißburgunder von der Einzellage „Merbitzer Bauernberge“ sehr angenehm. Abgerundet wurde die kleine Verkostung mit einem 2003´er Grauburgunder der Einzellage Cossebaude. |
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Gut gestärkt und mit lockerer Zunge ging es in den Weinberg, wo Herr Trapp seine Stöcke pflegt. Da bekanntlich der Wein dort am Besten schmeckt, wo er wächst, wurde direkt neben den Reben noch ein 2003´er Spätburgunder von den Merbitzer Bauernbergen probiert.
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Weiter ging es zu den Rebanlagen des „Weingutes Fährmann“, welcher in den oberen Anlagen mit einer kleinen Gästegruppe bereits auf die Angekündigten Winzerinnen und Winzer aus Meißen wartete, da mit zunehmenden Weingenuss die Fachsimpelei viel Zeit in Anspruch nahm. Herr Fährmann stellte sozusagen von oben sein Weingut vor - 4 ha im Einmann-Betrieb als reiner Traubenerzeuger die Trauben verkauft er an das Weingut Dr. Prinz zur Lippe zur weiteren Verarbeitung. |
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Die Stufen (365 sollen es sein) nach unten zum Weingut waren nochmals eine richtige Herausforderung.
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Im Weingut bewirtete uns die Tochter des Besitzers (Studentin an der FH in Geisenheim auf Kurzbesuch zu Hause) mit einigen Proben der eigenen Weine. Ein Spätburgunder rosé bildete den Abschluss. |
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18.00 Uhr standen die bestellten Taxen bereit und fröhlich ging es wieder nach Meißen. Herrn Trapp nochmals an dieser Stelle herzlichen Dank für die sehr gelungene Weinbergswanderung.
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Die wenigsten Teilnehmer kannten die sehr schöne Landschaft hier auf der linkselbischen Seite unmittelbar vor der Haustür
Warum in die Ferne schweifen, das schöne liegt so nah!
Jürgen Zuschke
Vorsitzender